Politik
Deutschland

AfD: Kalbitz boxt Kollege zur Begrüßung: Hohloch mit Milzriss im Krankenhaus

Andreas Kalbitz links, parteilos, bisheriger AfD-Landes- und Fraktionschef spricht nach einer Sondersitzung der AfD-Landtagsfraktion auf einer Pressekonferenz zu dessen Verbleib in der Fraktion nach P ...
Dennis Hohloch (r.) soll von Andreas Kalbitz verletzt worden sein. Bild: www.imago-images.de / Martin Müller
Deutschland

Kalbitz boxt Kollege zur Begrüßung: Hohloch mit Milzriss im Krankenhaus

18.08.2020, 16:1318.08.2020, 16:13
Mehr «Politik»

Ein Krankenhaus-Aufenthalt des amtierenden brandenburgischen AfD-Fraktionschefs Dennis Hohloch sorgt für Wirbel. Laut einem Bericht des Redaktionsnetzwerks Deutschland wurde der 31-Jährige in der vergangenen Woche in den Fraktionsräumen im Potsdamer Landtag verletzt, als ihn der aus der Partei ausgeschlossene Ex-Landeschef Andreas Kalbitz begrüßte – wohl unabsichtlich heftig.

Nach Informationen aus der AfD erlitt Hohloch innere Verletzungen, Anhaltspunkte für einen Streit zwischen den beiden Männern gibt es nach dpa-Informationen nicht. "Das RND umschreibt die Geschehnisse sehr gut", teilte Hohloch auf dpa-Anfrage per Textnachricht mit. Telefonisch zu erreichen war er zunächst nicht.

"Natürlich bedauere ich dieses Missgeschick sehr und diese Verkettung unglücklicher Umstände."
Andreas Kalbitz

Noch vor Erscheinen des Berichts hatte Kalbitz am Montag zu Darstellungen aus der Partei, er habe seinen Fraktionskollegen krankenhausreif geschlagen, auf Anfrage gesagt: "Mir traut man inzwischen wohl alles zu." Das sei "innerparteiliches Schmierentheater" von Leuten, die Angst hätten, dass er am Freitag seinen Prozess vor dem Landgericht Berlin gewinnen und wieder Parteimitglied werden könnte. "Die wollen mich unbedingt weghaben."

Kalbitz derzeit nicht im Amt

Der parlamentarische Geschäftsführer Hohloch vertritt Kalbitz derzeit als Fraktionschef. Kalbitz lässt das Amt wegen der juristischen Auseinandersetzungen um seine Parteimitgliedschaft seit Anfang August ruhen.

(lin/dpa)

Dorothee Bär: "Mond"-Statement von CSU-Forschungsministerin geht nach hinten los
Der Blick in die Sterne belustigt Social Media. Dabei meinte die CSU-Ministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt die Ankündigung ernst.
Mit großen Zielen wollte Dorothee Bär, unter anderem Bundesministerin für Raumfahrt, auf Instagram Aufmerksamkeit auslösen. "Wir wollen auf den Mond", schrieb die CSU-Politikerin dort, in großen Buchstaben vor einer Fotomontage von ihr und dem Mond.
Zur Story