Anti-Brexit protesters and their dogs join a march called 'Wooferendum", in London, Britain October 7, 2018. REUTERS/Henry Nicholls
Bild: reuters
International

Diese Hunde wollen keinen Brexit – behaupten zumindest ihre Besitzer

07.10.2018, 17:06

Mit Bellen und Schwanzwedeln haben hunderte Hunde begleitet von ihren Herrchen am Sonntag in London gegen den EU-Ausstieg demonstriert. Bei dem von den Organisatoren als "Wooferendum" bezeichneten Protestmarsch forderten sie ein zweites Referendum über den Brexit, um diesen womöglich noch zu verhindern. Viele der teilnehmenden Vierbeiner von Corgis über Beagles bis zur Bulldogge trugen Halstücher oder Jäckchen in den Farben der EU-Flagge, ihre menschlichen Begleiter Hunde-Schminke oder -Verkleidung.

Der Wooferendum-Protest in Bildern:

1 / 13
Wooferendum – Hundeprotest gegen den Brexit
quelle: ap / tim ireland
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Ernstes Thema, süße Tiere

Der frühere Labour-Regierungssprecher Alastair Campbell, der mit seinem Cavalier King Charles-Spaniel Skye teilnahm, sagte:

"In einem Wahlkampf sollte man nutzen, was auch immer helfen kann."

"Es ist schön, so ein ernstes Thema in so einer lustigen Weise zu beleuchten – jeder liebt schließlich Hunde", sagte die deutsche Universitätsdozentin Flora Renz, die seit zehn Jahren in Großbritannien lebt und mit ihrem Beagle Billy gekommen war.

Zum Abschluss des Marsches sollte am Amtssitz von Premierministerin Theresa May eine Petition abgegeben werden – "unterzeichnet von den Hunden und ihren Besitzern", wie es hieß. Die Premierministerin dürfte das vermutlich wenig überzeugen: Sie hat ein zweites Referendum bereits abgelehnt.

(fh/afp)

Fühlst du dieses Nashorn?

Video: watson/Marius Notter
Russland, Dschihadisten und Bürokratie: Steht ein Abzug der Bundeswehr aus Mali bevor?

Die politische Situation in Mali ist angespannt. Die Herausforderungen für die Bundeswehr werden immer größer: Anti-westliche Stimmungsmacher, Dschihadisten und Russlands Wagner-Söldner erschweren den Einsatz der deutschen Soldaten:innen – und jetzt auch noch die Bürokratie.

Zur Story