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"Tante Ju" stürzt in den Schweizer Alpen ab – 20 Insassen starben

05.08.2018, 17:37

Ein historisches Flugzeug ist am Samstag über den Schweizer Alpen abgestürzt – nach Polizeiangaben sind dabei 20 Menschen ums Leben gekommen. Die Kantonspolizei Graubünden bestätigte am Sonntagmorgen, dass ein Typ der Ju-52 in der Nähe des Berges Piz Segnas abstürzte.

An Bord der rund 79 Jahre alten (aber kurz zuvor erst gewarteten) Maschine befanden sich 17 Passagiere und drei Besatzungsmitglieder im Alter von 42 bis 84 Jahre, allesamt Schweizer und Österreicher. Die Betreiberin der Erlebnisflüge JU-Air sprach auf ihrer Webseite Mitgefühl an die Hinterbliebenen aus.

"Das Team der JU-Air ist tief traurig und denkt an die Passagiere, die Crew und Familien und Freunde der Verunglückten."
Die Betreiber auf Ihrer Website

Ersten Erkenntnissen zufolge stürzte die Maschine offenbar wie ein Stein vom Himmel. Aus dem Trümmerbild sei zu entnehmen, dass sie "nahezu senkrecht und mit relativ hoher Geschwindigkeit auf den Boden geprallt ist", sagte Daniel Knecht von der Schweizer Behörde für Flugunfalluntersuchungen bei einer Pressekonferenz. Warum die Maschine mit dem Spitznamen "Tante Ju" abstürzte, ist jedoch noch unklar.

Nach derzeitigem Informationsstand auszuschließen sei aber eine Kollision sowie "Fremdeinwirkung" anderer Art. Klar sei auch, dass die Maschine nicht in der Luft auseinanderbrach. Laut Polizei setzten die Piloten auch keinen Notruf ab.

Nach dem Absturz wurde noch eine große Rettungsaktion mit mehreren Hubschraubern gestartet. Der Luftraum über der Absturzstelle, die in einer Höhe von 2450 Metern liegt, wurde gesperrt. Auch am Sonntag arbeiteten Bergungsmannschaften an der größtenteils zerstörten Maschine.

Die Ju-52 wurde seit den frühen 30er Jahren gebaut und ist  wegen ihrer Wellblechhaut und den drei Motoren bekannt. JU-Air setzt die in Dübendorf bei Zürich stationierten Maschinen für Rundflüge ein. 

(reuters/jd)

Russisches Comedy-Duo bekennt sich zu Klitschko-Fake-Anrufen

Einem Medienbericht zufolge hat sich ein russisches Komikerduo zu den Fakeanrufen bei Berlins Regierender Bürgermeisterin Franziska Giffey (SPD) und anderen europäischen Stadtchefs bekannt. Wie das Magazin "Kontraste" des Rundfunks Berlin-Brandenburg (RBB) am Mittwoch berichtete, will sich das Duo "Vovan und Lexus" als Kiewer Bürgermeister Vitali Klitschko ausgegeben und per Videoschalte unter anderem mit Giffey gesprochen haben.

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