International

Mehr als 70 Menschen sterben in Staubsturm in Indien

03.05.2018, 09:49

Bei einem heftigen Gewitter sind in Nordindien mindestens 73 Menschen ums Leben gekommen. Mindestens 46 Tote gab es im Bundesstaat Uttar Pradesh und 27 im benachbarten Rajasthan, wie die jeweiligen Katastrophenschutzbehörden am Donnerstag mitteilten.

Viele der Opfer starben demnach, als die Dächer ihrer Häuser einstürzten. Allein im Bezirk Agra, wo das weltberühmte Bauwerk Taj Mahal steht, kamen den Angaben zufolge 36 Menschen ums Leben.

Ein Staubsturm war am Mittwochabend (Ortszeit) über die Region, zu der auch die Hauptstadt Neu Delhi gehört, hinweggefegt - gefolgt von Regen, Blitzen und Donner. Dabei waren Bäume und Telefonmasten umgestürzt und hatten Häuser sowie Menschen getroffen. Im Sommer - der in Indien inzwischen begonnen hat - kommen solche Stürme im Norden des Landes häufig vor.

(sg/dpa)

Jesiden: Annalena Baerbock mit klaren Worten zu Genozid – "Unsere Stimme nutzen"

Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hatte 2014 große Gebiete im Norden und Westen des Iraks unter ihre Kontrolle gebracht. In dieser Zeit wurden Zehntausende Menschen getötet, verschleppt, versklavt und misshandelt. Ein Sonderermittlungsteam der Vereinten Nationen kam zu dem Schluss, dass die Extremisten im Irak einen Völkermord an der religiösen Minderheit der Jesiden begangen haben.

Zur Story