(220412) -- NEW YORK, April 12, 2022 (Xinhua) -- Photo taken with a mobile phone shows police and investigators working at a nearby street after a shooting took place at a subway station in Brooklyn,  ...
Mindestens 23 Menschen wurden bei Schüssen in New York verletzt.Bild: XinHua / Zhang Mocheng
International

Nach Schüssen in New Yorker U-Bahn: Ein 62-jähriger Mann wird verdächtigt

13.04.2022, 17:13

Nach dem Schusswaffen-Vorfall in der New Yorker U-Bahn wird ein 62 Jahre alter Mann nun offiziell als Verdächtiger gesucht. Das sagte New Yorks Bürgermeister Eric Adams am Mittwoch in mehreren TV-Interviews. Der Mann war zuvor als "Person von Interesse" eingestuft worden.

Er hatte einen Kleinlaster gemietet, dessen Schlüssel am Tatort gefunden worden war. Festgenommen worden sei der Mann entgegen anderslautender Berichte in einigen US-Medien noch nicht, sagte Adams.

50.000 Euro für Hinweise, die zum mutmaßlichen Täter führen

Bei dem Angriff während der Hauptverkehrszeit am Dienstagmorgen hatte ein Mann ersten Erkenntnissen zufolge in einer U-Bahn im New Yorker Stadtteil Brooklyn das Feuer eröffnet. Dabei waren mindestens 23 Menschen verletzt worden, zehn von ihnen laut Polizeiangaben durch Schüsse.

"Es gibt derzeit keine Hinweise darauf, dass es einen Komplizen gab"
New Yorks Bürgermeister Eric Adams

Für Hinweise zur Festnahme des Tatverdächtigen wurde inzwischen eine Belohnung von 50.000 Dollar (rund 46.000 Euro) ausgesetzt. Ersten Ermittlungsergebnissen zufolge habe der Täter alleine gehandelt, sagte Adams bei MSNBC. "Es gibt derzeit keine Hinweise darauf, dass es einen Komplizen gab."

Die U-Bahnen fuhren am Mittwoch zur morgendlichen Hauptverkehrszeit wieder weitgehend nach Plan. "Ich wäre jetzt in der U-Bahn, wenn ich nicht in Quarantäne wäre", sagte Adams, der wegen einer Infektion mit dem Coronavirus derzeit von seiner Residenz aus arbeiten muss. Er werde neue Technologien prüfen, um die U-Bahnen sicherer zu machen. (dpa)

USA: Bidens "Garagen-Affäre" versus Trumps "FBI-Razzia"

Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen. Ein Spruch, den sich US-Präsident Joe Biden jetzt wohl von den Republikanern gefallen lassen muss.

Zur Story