Politik
Genderwahn, Geschlechterwahnsinn oder Gender-Mainstream – so abwertend wird die Debatte über Identitäten abseits von Frau und Mann geführt. Doch was bedeutet 'Gender' eigentlich genau? Und gibt es wirklich nur zwei Geschlechter?
Keine Angst, es ist nicht so kompliziert:
Video: watson/katharina kücke
Bei der Geburt werden wir in Mädchen und Junge eingeteilt. Ob wir als Mädchen oder Junge eingeordnet werden, hängt von unseren Geschlechtsorganen ab. Die Einteilung in ein bestimmtes Geschlecht hat Einfluss auf die Weise, wie wir großgezogen werden. Beispiel: Mädchen bekommen Puppen zum Spielen, Jungs Lego. Und: Noch immer kommt es in Deutschland häufig vor, dass Mädchen weniger zugetraut wird als Jungs.
Wie unterscheiden wir?
Wir unterscheiden zwischen Geschlecht und Gender, also der Geschlechtsidentität. Bei Frauen und Männern, die sich mit dem bei ihrer Geburt festgelegten Geschlecht identifizieren, stimmt die Geschlechtsidentität mit dem Geschlecht überein. Das nennt man Cisgender. Die Geschlechtsidentität sollte allerdings losgelöst von den Geschlechtsorganen betrachtet werden. Denn eine Frau muss keine Vulva haben, um eine Frau zu sein.
Stimmen Geschlecht und Gender nicht überein, nennt man das Transgender. Sind die Geschlechtsorgane nicht eindeutig weiblich oder männlich, nennt man das Intersex. Leider ist es heutzutage immer noch üblich, dass Babys, die mit uneindeutigen Geschlechtsmerkmalen geboren werden, beschnitten werden. Personen, die sich weder als weiblich noch als männlich empfinden oder sich nicht einordnen wollen nennt man Non-Binary. Unter LGBTI*QA+ lassen sich Geschlechtsidentitäten und sexuelle Orientierungen abseits der Norm zusammenfassen.
Aber was bedeutet LGBTI* eigentlich?
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Männer, die weinen
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Männer, die weinen
Job (18): "Weinen hat nichts mit Schwäche zu tun"
quelle: maud fernhout
Donald Trump macht Ernst: Wer vor der zweiten Amtszeit des US-Präsidenten hoffte, dass er sich hinter seinen Aussagen versteckt und einigermaßen zurückhält, wurde bitter enttäuscht. Im Eiltempo dreht Trump die USA auf links – mit dem ein oder anderen peinlichen Fehler.
Nicht nur in der Außenpolitik traut sich Trump, alle möglichen Brücken einzureißen, die sich seine Vorgänger jahrzehntelang aufgebaut haben. Auch daheim legt Trump die Axt an und entlässt tausende Regierungsmitarbeiter:innen.