US-Sonderermittler Robert
Mueller wirft Donald Trumps früherem Wahlkampfmanager Paul Manafort versuchte Zeugenbeeinflussung vor.
Das teilte Mueller, der eine angebliche Einflussnahme Russlands auf die US-Präsidentenwahl untersuchen soll, in einem Gerichtsdokument mit.
Paul Manafort, der frühere Vorsitzende von Trumps Wahlkampagne, habe versucht, per Telefon, SMS und verschlüsselten Botschaften mit zwei Personen aus der Lobbygruppe "Hapsburg Group" Kontakt aufzunehmen.
Manafort habe Zeugenaussagen beinflussen und Beweise verheimlichen wollen, heißt es in dem Dokument.
Mueller bat den zuständigen Richter, Manafort vor seinem
Prozess wieder in Haft nehmen. Manafort ist einer Reihe von
Verbrechen angeklagt, darunter Geldwäsche sowie Bank- und
Steuerbetrug. Er bestreitet die Vorwürfe.
Trump bestreitet eine russische Einflussnahme auf seine Wahl
und nennt Muellers Ermittlungen eine "Hexenjagd".
USA: Neue Sicherheitspanne um Trump-Minister Pete Hegseth
Pete Hegseths bislang noch recht kurze Amtszeit als US-Außenminister ist schon jetzt von Skandalen und Inkompetenz geprägt. Nach einer ohnehin turbulenten Woche reiht sich eine neue Enthüllung dazu.
Selbst der Vorsitzende des Verteidigungsausschusses, der republikanische Senator Roger Wicker, nannte die Nominierung von Pete Hegseth zum US-Außenminister "unkonventionell". Vor seiner Amtseinführung musste sich der wohl umstrittenste Minister der Trump-Regierung einer Anhörung im Senat stellen.