Trump hat 413 Millionen Dollar Steuern hinterzogen – Und so geht's
03.10.2018, 10:3603.10.2018, 22:57
Mehr «Politik»
US-Präsident Donald Trump hat mindestens 413 Millionen Dollar Steuern hinterzogen, umgerechnet rund 357 Millionen Euro. Das berichtet die New York Times beruhend auf eigenen Recherchen der Zeitung. Wie das? Trump soll beim Übertragen der Vermögen von seinem Vater Fred Trump die Erbschaftssteuer umgangen haben. Der Steuerdeal kratzt auch am Image des "Selfmade"-Millionärs Donald Trump.
Und so funktioniert der Trump-Steuertrick.
Bild: Giphy
Wir sind reich, aber ähm... nicht SO reich
Erstmal armrechnen. So geht das immer beim Umgehen der Erbschafssteuer. Trumps Vater verfügte über ein gewaltiges Immobilienvermögen. Um den Staat bei der Erbschaftssteuer auszutricksen
wurde der Wert einzelner Immobilien einfach heruntergestuft, bevor sie auf Trump und seinen Bruder übertragen wurden.
wurden andere Teile des Vermögens über gewagte Steuerkonstruktionen am Staat vorbeigeschleust.
wurde manche Million auch schlicht an Steuern hinterzogen.
Und die Ersparnis?
Der (illegale) Steuerbescheid
Trump und sein Bruder hätten auf das Vermögen des Vaters 550 Millionen Euro zahlen müssen. Tatsächlich haben sie nur 52,3 Millionen Euro an Steuern gezahlt.
Recherchen der New York Times
Nach Angaben der New York Times beruhen die Recherchen auf Finanzunterlagen von Trumps Vater. Der US-Präsident weigert sich, seine Vermögensverhältnisse offenzulegen.
Die Trumps besitzen repräsentative Immobilien, unter anderem in New York
Und die Reaktionen?
Das Weiße Haus weigerte sich zunächst zu dem Bericht Stellung zu nehmen.
Lob für die Recherchen (nicht von den Trumps)
Die Enthüllungen der New York Times kommen vor den Kongresswahlen im November aber mehr als ungelegen.
(dpa, rtr, afp)
Wir wir Trump (und Kim) viel lieber sehen würden:
1 / 11
Wir friedlich Trump und Kim auch sein könnten
"Kille-Kille". Ein duftendes Schaumbad hat noch jedes erhitzte Gemüt entspannt, Jungs.
Ukraine: Oppositionelle verbünden sich mit Trump gegen Selenskyj
Einstige ukrainische Spitzenpolitiker:innen wie Poroschenko und Timoschenko kehren zurück – mit Kritik an Selenskyj und Kontakten zu Trumps Umfeld. Was steckt dahinter?
Seit Wochen verhandelt der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj mit den USA über ein Rohstoffabkommen als Austausch für Sicherheitsgarantien. Die Auseinandersetzung ist mühselig, Donald Trump fordert weitgehende Konzessionen von dem Land, das sich seit mehr als drei Jahren im Krieg mit Russland befindet.