Großbritannien, Salisbury. Die Polizei ermittelt im Haus des Ex-Doppelagenten Skripal
Großbritannien, Salisbury. Die Polizei ermittelt im Haus des Ex-Doppelagenten Skripal
Bild: PA Wire

Fall Skripal: Russische Herkunft von Gift im Labor nicht nachweisbar

03.04.2018, 18:19

Für ein britische Militärlabor ist eine russische Herkunft des Nervengifts im Fall Skripal nicht eindeutig nachweisbar.

Diese wissenschaftlichen Informationen seien an die britische Regierung gegangen, die dann zusammen mit anderen Hinweisen ihre Rückschlüsse gezogen habe, sagte der Chef des zuständigen Labors in der Forschungsanlage Porton Down, Gary Aitkenhead, am Dienstag dem Sender "Sky News".

Moskau bestreitet jegliche Verantwortung für den Giftanschlag auf den früheren russischen Doppelagenten Sergej Skripal und wirft London vor, die Schuld voreilig Russland zugeschoben zu haben.

Der russische Ex-Doppelagent Sergej Skripal und seine Tochter Yulia waren am 4. März bewusstlos auf einer Parkank in der Innenstadt von Salisbury entdeckt worden.

Spuren zu anderen Gift-Morden führen trotzdem nach Russland

cp/yb (afp)

Warren ist raus – und empfiehlt erstmal keinen Kandidaten

Da waren es nur noch drei: Die Senatorin Elizabeth Warren hat sich aus dem Rennen der Demokraten um die US-Präsidentschaftskandidatur verabschiedet. Warren erklärte am Donnerstag offiziell ihren Rückzug aus dem Rennen. Sie sprach sich - anders als vorherige Aussteiger - aber zunächst nicht für einen der verbleibenden Bewerber aus. Warren sagte, sie müsse über diese Frage noch etwas nachdenken. Mit ihrem Rückzug sind die Vorwahlen der Partei sind nun endgültig ein rein …

Artikel lesen
Link zum Artikel