Wie es den Jungen 5 Tage nach dem Ende des Höhlendramas von Thailand geht

16.07.2018, 06:2816.07.2018, 10:58

Am Sonntag, 5 Tage nach dem Abschluss der Rettungsaktion in der thailändischen Tham-Luang-Höhle, haben die zwölf Jungen vom Tod des bei der Rettungsaktion ums Leben gekommenen Tauchers erfahren.

  • Das thailändische Gesundheitsministerium teilte mit, dass die Jungen geweint und ihr Beileid schriftlich auf einer Zeichnung des Retters ausgedrückt hätten.
  • Wegen der psychischen Belastung seien die Geretteten erst am Samstag über den Tod des Mannes unterrichtet worden.

Das thailändische Gesundheitsministerium veröffentlichte ein Foto aus dem Krankenhaus:

Die Nachricht vom Tod des Rettungstauchers machte die Jungen betroffen.
Die Nachricht vom Tod des Rettungstauchers machte die Jungen betroffen.
Bild: Ministry of Health and the Chiang Rai Prachanukroh Hospital/ap
Der Gesundheitszustand der Jungen nach dem Höhlen-Drama von Thailand:
Die zwölf Jungen und ihr Trainer befinden sich weiterhin im Krankenhaus, sie sollen am Donnerstag entlassen werden. Sie seien "bei guter Gesundheit" und "frohgemut", sagte der thailändische Gesundheitsminister Piyasakol Sakolsattayatorn am Samstag. Dennoch sollten sich die Jungen nach der Entlassung aus dem Krankenhaus weiter ausruhen. Ihnen sei geraten worden, Zeit mit ihren Freunden und ihrer Familie zu verbringen und Journalisten möglichst keine Interviews zu geben. Interviews könnten Symptome von posttraumatischen Belastungsstörungen auslösen, warnte der Minister.

So verlief die Rettung der Jungs aus der Höhle in Thailand:

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So verläuft die Rettung der Jungs aus der Höhle in Thailand
quelle: sakchai lalit/ap / sakchai lalit/ap
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  • Die zwölf Fußballer im Alter zwischen elf und 16 Jahren und ihr 25-jähriger Trainer waren am 23. Juni in der Tham-Luang-Höhle von rasch steigenden Wassermassen überrascht worden.
  • Neun Tage später wurden sie gefunden, mit Lebensmitteln versorgt, medizinisch betreut und schließlich nach gut zwei Wochen in der Höhle ins Freie gebracht.
  • Die Rettungsaktion endete am vergangenen Dienstag und sorgte weltweit für Aufsehen.
Ein weiteres Foto, das vom thailändischen Gesundheitsministerium veröffentlicht wurde.
Ein weiteres Foto, das vom thailändischen Gesundheitsministerium veröffentlicht wurde.
foto: via ap

Wer war der verstorbene Retter?

Der ums Leben gekommene Taucher Saman Kunan wurde als Held gefeiert. Er hatte am Aufbau einer Sauerstoffleitung zu der eingeschlossenen Fußballmannschaft mitgearbeitet. Auf dem Rückweg aus der Höhle war ihm selbst nicht genügend Sauerstoff geblieben und er war ertrunken.

Saman war 2006 aus der thailändische Armee ausgeschieden und hatte sich als freiwilliger Helfer an dem Einsatz in der Tham-Luang-Höhle beteiligt. Laut der Facebook-Seite der thailändischen Navy Seals war er Triathlet und ein erfahrener Taucher.

(pb/afp)

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