Israels Geheimdienst soll Anschlag auf Benjamin Netanjahu verhindert haben

05.06.2018, 11:4205.06.2018, 11:44

Der israelische Inlandsgeheimdienst Schin Bet hat nach eigenen Angaben einen Anschlag auf Ministerpräsident Benjamin Netanjahu verhindert. Ein arabischer Israeli aus Ost-Jerusalem sei verhaftet worden, teilte der Schin Bet am Dienstag mit.

Es soll Anweisungen aus Syrien gegeben haben

Der Mann (Jahrgang 1988) habe seine Anweisungen von einer weiteren Person in Syrien erhalten, die Anschläge unter anderem auf Netanjahu und Jerusalems Bürgermeister Nir Barkat geplant habe.

Benjamin Netanjahu (links) und Jerusalems Bürgermeister Nir Barkat.
Benjamin Netanjahu (links) und Jerusalems Bürgermeister Nir Barkat.Bild: reuters

Für einige der Attacken habe die Terrorzelle eine weitere Person aus Jordanien nach Israel bringen wollen. Die Untersuchung habe ergeben, dass der Verdächtige angefangen habe, Informationen über seine Ziele zu sammeln, teilte der Schin Bet mit. Der Verdächtige sei bereits in der Vergangenheit wegen terroristischer Aktivitäten im Gefängnis gewesen.

Kurz zuvor war Netanjahu noch zu Besuch in Berlin

Der Verdächtige habe zudem Attacken auf Gebäude geplant, die zum US-Konsulat in Jerusalem gehörten, sowie auf eine Gruppe Kanadier, die in Jerusalem war, um Sicherheitskräfte der Palästinensischen Autonomiebehörde im Westjordanland zu trainieren.

Laut dem Geheimdienst seien zudem weitere Verdächtige festgenommen worden.

(fh/dpa)

Ukraine-Krieg: Amnesty verurteilt Angriff auf Theater in Mariupol als Kriegsverbrechen

Russland steht nach dem Raketenangriff auf ein Einkaufszentrum in der Ostukraine mit mindestens 20 Todesopfern international am Pranger. So sprachen die Teilnehmer des G7-Gipfels im bayerischen Elmau von einem Kriegsverbrechen und drohten Kremlchef Wladimir Putin mit Konsequenzen.

Zur Story