631 Menschen – Zahl der Vermissten bei Waldbränden in Kalifornien steigt sprunghaft an 

16.11.2018, 06:1616.11.2018, 07:16

Die Folgen des Waldbrandes im Norden Kaliforniens sind offenbar noch verheerender als angenommen. Die Zahl der Vermissten ist sprunghaft angestiegen. 

  • Die Zahl der Vermissten habe sich auf 631 mehr als verdoppelt, sagte der Sheriff des Bezirks Butte, Kory Honea, am Donnerstag. Zuvor war die Rede von 200 Vermissten.
  • Demnach wurden außerdem sieben weitere Leichen gefunden. Die Zahl der bestätigten Todesopfer beim sogenannten "Camp Fire" um die Stadt Paradise stieg damit auf 63.
  • Zum sprunghaften Anstieg der Vermisstenzahl sagte Honea, Ermittler hätten unter anderem Notrufe nach dem Ausbruch des Waldbrandes vor einer Woche ausgewertet. Es habe ein "außerordentliches Chaos" geherrscht.

Wie Feuerwehrmänner in Kalifornien gegen das Inferno kämpfen

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Wie Feuerwehrmänner in Kalifornien gegen das Inferno kämpfen
quelle: fr34727 ap / noah berger
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Schlimmstes Feuer in Kalifornien seit Beginn der Aufzeichnung

US-Präsident Donald Trump will am Samstag nach Kalifornien reisen, um sich mit Betroffenen der schweren Waldbrände zu treffen. Das teilte das Weiße Haus am Donnerstag mit.

In dem Bundesstaat an der Westküste wüten seit der vergangenen Woche zwei große Brände. Noch nie seit Beginn der Aufzeichnungen in Kalifornien sind so viele Menschen bei einem Feuer in dem Bundesstaat gestorben. Ein Großteil der Opfer werden dem "Camp Fire" im Norden der zugeordnet. Im Süden belief sich die Zahl der Todesopfer bei dem "Woolsey"-Feuer nahe Malibu auf mindestens zwei. Beide Brände haben bereits Hunderte Quadratkilometer Wald und Tausende Häuser zerstört. Tausende Feuerwehrleute sind im Einsatz.

(hau/afp/dpa)

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