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In Kanada ist es so kalt, dass am Himmel "Alien-Lichtsäulen" eskalieren

13.02.2019, 11:2913.02.2019, 11:41

In Deutschland liegt der Frühling in der Luft! In den kommenden Tagen soll es mancherorts bis zu 16 Grad warm werden. Doch in anderen Gebieten der nördlichen Hemisphäre ist es bitterkalt: So auch in Kanada – dort hat die klirrende Kälte nun in der Region Zentral-Alberta zu einem beeindruckenden Himmelsspektakel geführt.

Die Rede ist von den sogenannten "Alien-Lichtsäulen", so bezeichnen zumindest einige Medien das Phänomen. Ein beeindruckendes Bild der stark strahlenden Nachtlichter hat die Landschaftsfotografin Darlene Tanner am Sonntag auf ihrer Facebookseite veröffentlicht – und nicht nur die fröstelnden Kanadier erwärmen sich jetzt an dem geradezu magischen Foto.

Die Aufnahmen wurden bei schwierigen Bedingungen aufgenommen, bis zu minus 43 Grad Celsius sei es in der Nacht gewesen. Tanner erinnert sich: "Trotz drei Lagen Kleidung haben wir immer noch gefroren."

Großes Fotografen-Glück: Auf einem dritten Foto gelang Tanner noch ein weiterer besonderer Schnappschuss. Neben den "Alien-Lichtsäulen" schaffte sie es, auch den Streifen eines Meteors am Nachthimmel festhalten zu können. 

Was sind diese "Alien-Lichtsäulen"?

Im Interview mit einem lokalen Radiosender berichtet die Fotografin über die Säulen: "Manchmal bilden sie sich erst mitten in der Nacht, wenn Menschen schlafen, aber sie sehen aus wie UFOs oder fremde Lichter."

Weniger schwärmerisch behandelt die Astronomie die "Alien-Lichtsäulen" – in der Forschung spricht man einfach nur von "Lichtsäulen". Zu dem Himmelsphänomen kommt es dann, wenn entweder natürliches oder künstliches Licht von Eiskristallen abprallt, die niedrig in der Atmosphäre schweben. (cba.ca)

Auch in den kommenden Tagen sollen die Temperaturen mit minus 15 bis minus 25 Grad Celsius in Zentral-Alberta im Keller hängen. Den frierenden Kanadiern dürfte der Blick zum Himmel in den nächsten Tagen also zumindest etwas Wärme schenken.

(pb)

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