May 23, 2018 - Berlin, Germany - Steffen Koeniger (C) of Anti-immigration populist Alternative fuer Deutschland (Alternative for Germany, AfD) party is pictured during a press conference regarding an upcoming large scale demonstration in Berlin, Germany on May 23, 2018. Berlin Germany PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxONLY - ZUMAn230 20180523_zaa_n230_519 Copyright: xEmmanuelexContinix

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Kampf "endgültig verloren" – wieso dieser AfD-Bundespolitiker die Partei verlässt

Aus Protest gegen die verbale Radikalisierung in der AfD verlässt das Bundesvorstandsmitglied Steffen Königer die Partei. Königer, der auch schon in der rechtspopulistischen Partei "Bund freier Bürger" aktiv war, war im März 2013 in die AfD eingetreten.

Königer warf einigen Funktionsträgern in der AfD vor, die Beobachtung durch den Verfassungsschutz "fahrlässig" in Kauf genommen zu haben. Er könne einen Verbleib in der Partei unter diesen Umständen nicht mehr mit seinem Gewissen vereinbaren, erklärte Königer.

In einigen Bundesländern wird die umstrittene Junge Alternative (JA) vom Verfassungsschutz beobachtet. Die Bundespartei wird bislang nicht beobachtet, es gibt aber entsprechende Forderungen anderer Parteien.

Königer in der AfD:

Der Politiker war seit Dezember 2017 Mitglied des AfD-Bundesvorstands. Bei einer Abstimmung in diesem Gremium hatte Königer sich kürzlich dafür ausgesprochen, der JA ihren Status als offizielle Jugendorganisation abzuerkennen und eine Neugründung in Angriff zu nehmen. Dies soll gemäß dem Vorstandsbeschluss nun ein Parteikonvent prüfen, entscheiden müsste letztlich ein Parteitag. Dem Landtag in Brandenburg wird Königer künftig als fraktionsloser Abgeordneter angehören.

(pb/afp)

Die AfD macht Stimmung gegen Migranten – mit einem Schwimmbad-Video aus Israel

Die AfD-Bundestagsfraktion macht in einem Video über Gewalt in deutschen Freibädern Stimmung gegen Geflüchtete und Migranten. Doch Szenen einer Schlägerei, die laut AfD-Politikerin Beatrix von Storch am vergangenen Wochenende in Stuttgart aufgenommen wurden, stammen tatsächlich aus einem Freizeitbad in Israel. Mittlerweile hat die Fraktion ihre Posts gelöscht und durch neu geschnittene Videos ersetzt.

Seit mehreren Tagen wird in Deutschland über Gewalt in Freibädern diskutiert. Am Samstag war es in einem Düsseldorfer Freibad zu einem Streit mit mehreren Hundert Beteiligten gekommen. Die Polizei versuchte, den Streit mit Dutzenden Beamten zu schlichten. Der Verband der Schwimmmeister kritisierte anschließend eine zunehmende Aggressivität in deutschen Freibädern.

Für die AfD offenbar ein gefundenes Fressen: In den sozialen Medien nutzt die Partei die Vorfälle, um gegen Geflüchtete und …

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