Trump will Strafzölle auf Stahl und Aluminium aus der Türkei verdoppeln 

10.08.2018, 15:34

US-Präsident Donald Trump hat höhere Zölle auf Stahl und Aluminium aus der Türkei angeordnet. Für Aluminium-Einfuhren würden nunmehr 20 Prozent Zoll fällig, für Stahlimporte 50 Prozent, erklärte Trump am Freitag auf Twitter

"Unsere Beziehungen zur Türkei sind zurzeit nicht gut."
Donald Trump auf Twitter

Die Regierungen in Ankara und Washington streiten vor allem über die Festnahme des US-Geistlichen Andrew Brunson durch türkische Behörden. Die Ermittler werfen ihm Verbindungen zum Prediger Fethullah Gülen vor, der nach Darstellung der Regierung hinter dem Putschversuch vor zwei Jahren steht. Brunson weist die Vorwürfe zurück.

Wegen des Streits haben die Nato-Partner Türkei und die USA bereits Minister des jeweils anderen Staates mit Sanktionen belegt. Der Streit trägt auch zu den Marktturbulenzen in der Türkei bei. Die türkische Lira stürzte am Freitag ab. 

(czn/reuters)

Jugendbotschafter berichtet vom Y7-Kongress: "Gerade junge Ukrainerinnen und Ukrainer müssen bei Friedens-Findungsprozessen mitsprechen dürfen"

"Fortschritt für eine gerechte Welt": so lautet das Ziel, das sich die Staats- und Regierungschefs für den kommenden G7-Gipfel im Juni gesetzt haben. Dieser findet dieses Mal unter deutscher Präsidentschaft in Elmau statt, wo sich Vertretende der sieben großen Industrienationen – Deutschland, Kanada, Frankreich, Italien, Japan, Großbritannien, der Vereinigten Staaten von Amerika und der Europäischen Union – treffen werden, um über Lösungen für internationale Probleme, wie die globale Hungerkrise oder den Ukrainekrieg zu verhandeln.

Zur Story