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Iran: Diese Iraner wollen Frieden mit Israel

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Das iranische Regime hetzt gegen Israel – diese Iraner wollen lieber Frieden 

09.06.2018, 16:4009.06.2018, 17:17
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Das iranische Regime lässt keinen Zweifel an seiner Haltung zu Israel. Würde es nach Ayatollah Khamenei, dem geistlichen Führer Irans gehen, würde der jüdische Staat vernichtet.

Khamenei ließ erst vor einigen Tagen twittern:

Einige Iraner widersprechen dem Israelhass des Regimes

Auf Twitter zeigen nun auch einige Iraner und iranische Migranten, dass sie nicht auf der Seite des Regimes stehen. Unter dem Hashtag #WeStandWithIsrael erklären sie ihre Solidarität mit dem vermeintlichen "Feindesland".

Die Twitter-Kampagne startete ausgerechnet am Al-Quds-Tag, der am Freitag begann. Am sogenannten "Jerusalem-Tag", wie er übersetzt heißt, gehen im Iran und auf der ganzen Welt Menschen auf die Straße, um gegen Israel zu demonstrieren.

Seit fast 40 Jahren gibt es den Al-Quds-Tag als staatlichen Feiertag im Iran. Der damalige iranische Revolutionsführer Chomeni hatte erstmals am 8. Juni 1979 dazu aufgerufen, für die "Rückeroberung" von Jerusalem zu demonstrieren.

Auch in Berlin wird gegen Israel demonstriert. Das steckt dahinter:

Wie hinter vielen Eckpfeilern der Politik des islamistischen iranischen Regimes stehen jedoch auch hinter dem Israelhass und Antisemitismus längst nicht alle Iraner. Viele Tweets, die seit Freitag veröffentlicht wurden, zeigen das sehr deutlich.

In einem Tweet heißt es:

"Die meisten Iraner wollen normale Beziehungen zu Israel."

Ein weiterer Exil-Iraner schreibt:

"Wir stehen an der Seite des Israels, weil es die einzige Demokratie im Nahen Osten ist, wo Religionswissenschaftler, Intellektuelle und Journalisten die drei abrahamitischen Religionen kritisieren können, ohne von der Regierung verhaftet, gefoltert oder getötet zu werden."
Saeed Ghasseminejad

Viele der Menschen, die Tweets mit dem Hashtag veröffentlichen, wollen vor allem zeigen: Nicht alle Iraner denken so wie die Regierung.

Widerstand gegen die Regimepolitik kann im Iran auch ungewöhnliche Formen annehmen.

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