"Ich liebe diesen Typen" – Kanye West macht Trump eine Liebeserklärung im Weißen Haus
12.10.2018, 05:44
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Rapper Kanye West mag Donald Trump – und hat seine Zuneigung bei einem Treffen mit dem US-Präsidenten am Donnerstag auf effektvolle Art und Weise zum Ausdruck gebracht. "Ich liebe diesen Typen", sagte West, sprang von seinem Sitz auf und umarmte Trump, der hinter seinem Schreibtisch im Oval Office des Weißen Hauses saß, herzlich.
Der Musiker war zum Mittagessen ins Weiße Haus eingeladen worden, um über eine Gefängnisreform zu sprechen.
West verwandelte den zuvor angesetzten Fototermin in eine der wohl seltsamsten Begegnungen in der Geschichte des berühmten Büros der US-Präsidenten.
In großer Geschwindigkeit sprach der Ehemann von Reality-Star Kim Kardashian minutenlang über Trumps protektionistische Handelspolitik, Schusswaffengewalt unter Afroamerikanern und "unendliche Mengen Universums".
Will Kanye West selbst irgendwann auf dem Chefposten der USA sitzen? Bild: AP
Das war ein Erlebnis", sagte der nahezu sprachlose US-Präsident nach Wests Monolog. "Das kam von Herzen, ich habe es nur kanalisiert", antwortete der Rapper. Der Präsident habe wohl nicht erwartet, "von so einem verrückten Scheißkerl wie Kanye West" unterstützt zu werden, sagte er, während Trumps Mitarbeiter nach Luft schnappten.
West, dessen Unterstützung für Trump untypisch für die eher linksgerichtete US-Unterhaltungsindustrie ist, deutete sogar an, er könne selber Präsident werden – allerdings erst nach einer zweiten Amtszeit Trumps im Jahr 2024.
USA: Neue Sicherheitspanne um Trump-Minister Pete Hegseth
Pete Hegseths bislang noch recht kurze Amtszeit als US-Verteidigungsminister ist schon jetzt von Skandalen und Inkompetenz geprägt. Nach einer ohnehin turbulenten Woche reiht sich eine neue Enthüllung dazu.
Selbst der Vorsitzende des Verteidigungsausschusses, der republikanische Senator Roger Wicker, nannte die Nominierung von Pete Hegseth zum US-Verteidigungsminister "unkonventionell". Vor seiner Amtseinführung musste sich der wohl umstrittenste Minister der Trump-Regierung einer Anhörung im Senat stellen.