Bild: attorneygeneralofthestateofnewyork

Darum klagt New Yorks Generalstaatsanwältin gegen US-Präsident Trump 

14.06.2018, 16:4214.06.2018, 18:12

Die Klage, die hier öffentlich einsehbar ist, bezieht sich auch auf die Kinder des US-Präsidenten: Seine Söhne Eric und Donald Trump Jr., seine Tochter Ivanka Trump und die "Donald Trump Foundation" selbst.

Die Akte zu der Klage

Bild: iapps.courts.state.ny.us

Eingereicht wurde die Klage von New Yorks Generalstaatsanwältin Barbara D. Underwood. Sie wirft der Donald Trump Foundation vor, dass diese "in ständiger Missachtung der Bundes- und Staatsgesetze" gehandelt habe. Das beinhalte auch "inkorrekte und ausufernde politische Aktivitäten", sowie "wiederholte und eigennützige Transaktionen."

Trump reagierte mit wütenden Statements auf Twitter. Er nannte die Vorwürfe "einen Haufen Müll" und "Fake News".

Weiter heißt es in der Klage, dass die Generalstaatsanwaltschaft New Yorks Trumps Stiftung seit 2016 untersuchen würde und zu dem Schluss gekommen sei, dass der US-Präsident die Foundation zu seinen politischen, persönlichen und wirtschaftlichen Interessen nutzen würde – wie zum Beispiel um seine Hotels zu promoten oder seinen Wahlkampf zu unterstützen.

In der Klage heißt es, die Stiftung sei nichts weiter als ein "Checkbook" für Trump gewesen

Bild: /iapps.courts.state.ny.us

Underwood fordert unter anderem, dass Donald Trump im Ergebnis eine Geldstrafe zahlen solle, nämlich: Die doppelte Summe, um die er sich seit dem 1. Juli 2014 durch die Stiftung bereichert habe. Außerdem solle Trump für die nächsten zehn Jahre keine offizielle Position in Non-Profit-Organisationen in New York innehaben dürfen.

(jd)

Sahra Wagenknecht überrascht bei "Maischberger" mit Lob für Donald Trump

Die USA haben gewählt, aber noch weiß niemand, wer gewonnen hat. Fest steht: Joe Biden ist mit über 70 Millionen Stimmen der amerikanische Präsidentschaftskandidat mit den meisten Stimmen überhaupt. Gewonnen hat er damit aufgrund des amerikanischen Wahlsystems noch nicht. Denn da geht es um die Mehrheit in den jeweiligen Bundesstaaten und den damit verbundenen Stimmen der Wahlmänner. Donald Trump hatte sich noch während der laufenden Auszählungen als Sieger ausgerufen und einen Gang zum …

Artikel lesen
Link zum Artikel