Martin Horn
Martin HornBild: dpa
Deutschland

So reagiert Freiburgs neuer Oberbürgermeister auf die Wahlparty-Attacke

07.05.2018, 06:1107.05.2018, 11:33

Nach der brutalen Attacke auf Freiburgs neuen Oberbürgermeister Martin Horn (parteilos) ist das Motiv des mutmaßlichen Täters noch unklar.

  • Dem 33 Jahre alten Horn war bei seiner Wahlparty am Sonntagabend mit voller Wucht ins Gesicht geschlagen worden.
  • Der Politiker verlor einen Zahn und erlitt eine Wunde unter dem Auge.
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Bild: patrick seeger/dpa

Ein Tatverdächtiger - ein 54 Jahre alter Mann - wurde kurz nach dem Angriff festgenommen. Er sei bereits durch mehrere Vorfälle in der Vergangenheit als psychisch auffällig in Erscheinung getreten, hieß es weiter. 

Er habe eine gebrochene Nase, zwei gebrochene Zähne sowie Wunden rund um das linke Auge, sagte Horn am Montag der Deutschen Presse-Agentur.

Zunächst war von einem abgebrochenen Zahn die Rede. Er sei weiter in ärztlicher Behandlung. Zudem sei bei der Attacke seine Brille zerstört worden. "Ich lasse mich davon nicht unterkriegen", sagte Horn: "Mit Blick auf das tolle Wahlergebnis überwiegen Freude und Dankbarkeit." Er sei froh, dass es sich der Polizei zufolge um die Attacke eines psychisch kranken Einzeltäters handele und sie kein politisches Motiv gefunden habe.

Die Polizei schaltete in der Nacht ein Hinweisportal im Internet frei. Dort können Zeugen ihre Bilder und Videos des Angriffs hochladen.

Martin Horn hatte bei der Oberbürgermeisterwahl am Sonntag gesiegt und wird zum 1. Juli Nachfolger des Grünen-Politikers Dieter Salomon.

(pb/dpa)

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