Politik
Russland

Das Gift, mit dem Ex-Spion Skripal angegriffen wurde, soll in Russland sein

Bild
Bild: Getty Images Europe
Russland

Britische Experten sollen das russische Giftgas-Labor identifiziert haben

05.04.2018, 13:44
Mehr «Politik»

Britische Experten haben laut einem Zeitungsbericht möglicherweise das russische Labor identifiziert, aus dem das Gift für den Anschlag auf den Ex-Spion Sergei Skripal stammen soll. Das sei mithilfe von wissenschaftlichen Analysen und Geheimdiensten gelungen, berichtet die Zeitung "The Times".

Die Experten sind sich demnach sicher, können aber das Labor nicht zu 100 Prozent bestimmen. Eine Quelle nannte die Zeitung nicht. Ein Sprecher der britischen Regierung kommentierte den Bericht nicht.

Zuvor hatten Mitarbeiter der britischen Forschungsanlage Porton Down mitgeteilt, dass unklar sei, woher das Nervengift Nowitschok genau stamme.

Vor einem Monat waren Sergei Skripal und seine Tochter Julia bewusstlos auf einer Parkbank in der südenglischen Stadt Salisbury gefunden worden. Die britische Regierung wirft Russland vor, den Angriff geplant zu haben. Das weist die russische Regierung zurück.

(afp/hd) 

Linken-Politikerin Vogtschmidt: "Populismus ist nicht per se schlecht"
Donata Vogtschmidt ist für Die Linke in den Bundestag eingezogen. Im Interview mit watson erzählt sie, was sie gern früher über Politik gewusst hätte, wie einen das Amt der Schulsprecherin auf den Bundestag vorbereitet und ob sie Friedrich Merz auf dem Flur grüßen würde.

Donata Vogtschmidt trägt ein weißes Jackett mit Schulterpolstern, neben ihr steht der nunmehr ehemalige Thüringer Landesvater Bodo Ramelow mit Hippie-Brille. Zum Wahlkampf in Thüringen im vergangenen Jahr haben sie, gemeinsam mit Vogtschmidts Band, ein Cover des 80er Jahre Hits "DA DA DA" gesungen. Das Video ging viral.

Zur Story